Kategorie: Allgemein

Verkäufer in eigener Sache

@fotolia

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„Ich kann nicht verkaufen.“ ist ein Satz, den ich schon häufig in Gründer-Coachings gehört habe. Was sich viele Gründer nicht so recht klarmachen, bevor sie ihre Selbstständigkeit starten, ist, dass sie von nun an Verkäufer sind. Egal ob bei der Bank, wenn es darum geht, einen Kredit aufzunehmen oder später, wenn es wichtig wird, andere für das Produkt oder die Dienstleistung zu begeistern. Viele Gründer haben Schwierigkeiten damit, sind auf die neue Rolle nicht besonders gut vorbereitet. Weiterlesen »

Im Laufe der Zeit

Wir beginnen jedes Jahr mit einer Kultfigur: Janus ist der römische Gott, der mit seinen beiden Gesichtern sowohl die Zukunft als auch die Vergangenheit immer fest im Blick hatte. Mit dem ersten Monat jedes Jahres, dem Januar, ehren wir ihn für diese außerordentliche Fähigkeit, während wir am Jahreswechsel selber sowohl zurück, als auch nach vorne schauen.

Der Designer Osvaldo Cavandoli schuf in den 70-er Jahren ebenfalls eine Kultfigur, das ewig meckernde Strichmännchen „La Linea“. Er vermarktete es über Kinos. Das aus unerfindlichen Gründen irgendwie sympathische Kerlchen ging einige Minuten lang seinen Weg, danach kam der Langnese Eisverkäufer, dann der Hauptfilm. Aber Linea ging nicht im eigentlichen Sinne, er stand ja immer am selben Fleck, er machte nur die Laufbewegungen. Seine Zukunft bewegte sich vielmehr auf ihn zu, wurde zu Gegenwart, die er beschimpfen konnte und dann zu seiner Vergangenheit, die er hinter sich ließ – zeitlich wie räumlich.

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Spezialisierung – raus aus dem Verdrängungswettbewerb

Spezialist zu sein, hat Vorteile, denn viele Märkte sind wie ein Haifischbecken, in dem jeder nur ums Überleben kämpft.  Da macht es Sinn, auszusteigen und in ruhigere Gewässer abzuwandern, indem man  sich auf seine Kernkompetenz konzentriert. Nicht nur, weil sich auf einem Spezialgebiet weniger Mitbewerber tummeln. Als Spezialist erbringt man schlichtweg bessere Leistungen als ein Allrounder, weil man sich auf ein kleines Marktsegment konzentrieren kann. So liegt man meist vorn, weil man fachkundiger wirkt und ist und sich damit von der Masse abhebt. Weiterlesen »

Ein Haus voll Ordnung und kreativem Chaos

Zurzeit ist es modern, Gründern Großes mit auf den Weg zu geben. Nicht nur, dass sie „alles schaffen können“ (was automatisch zur Folge hat, dass sie es auch müssen), sie sollen den Markt verändern, ganz neue Märkte kreieren und Spielregeln umdrehen. In den Niederungen der Ebene angekommen, plagen sie sich dann mit Exceltabellen, Businessplänen und den ganz privaten Herausforderungen des Lebens. Weiterlesen »

Wie viel ist Ihre Arbeitsstunde wert?

In der Regel ist das  Ziel einer Gründung, mittelfristig  von den Einnahmen  leben zu können. Selten geht es ausschließlich um Idealismus, noch seltener darum, von Ruhm und Ehre sein Dasein zu fristen. Trotzdem  liegen  viele Jungunternehmer – insbesondere Freiberufler – häufig unter dem Mindestlohnsatz, manche gehen bis an den Rand der Selbstausbeutung. Das Problem: Viele Gründer haben Schwierigkeiten, für sich selbst einen angemessenen Lohn zu definieren und den vor allem auch einzufordern. Weiterlesen »

Kreative Branche treibt den Job-Motor an

Es war nur eine von vielen Meldungen, die letzte Woche durch die Zeitungen und Onlineportale ging. Eine Meldung, die allerdings für Berlin als Stadt viel bedeutet. Berlin wird als Standort für die kreative Branche immer wichtiger. Die Folge? Arbeitsplätze entstehen und das Wachstum einiger Sparten, wie zum Beispiel die Spieleentwicklung für mobile Endgeräte, kann sich – so schreibt die Morgenpost – schon mit den Wachstumszahlen in China messen.

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Die Gründerstory – Fritz Kola

Alles fing in einem Studentenwohnheim an: Mirco Wolf Wiegert,Gründer von „fritz-kola“ testete mit seinem Freund und Mitgründer Lorenz Hampl an einem Barabend 2002 im Studentenwohnheim die ersten fritz-kola-Flaschen. Die Kolas in den klassisch braunen Bierflaschen, provisorisch beklebt mit Etiketten aus dem Kopierladen, finden sofort großen Anklang: Bereits kurz danach werden die ersten 170 Kisten des Getränks produziert. Ein Start-up, das Mut macht! Weiterlesen »

Downshifting für mehr Lebensqualität

Langsam ist es nicht mehr zu übersehen – in puncto Arbeit und Karriere findet ein Umdenken statt. Akademiker verweigern das große Big Business, junge Menschen streben gar nicht mehr danach und viele Ältere, die vielleicht die erste große Krise in Sachen Gesundheit hinter sich haben oder sich ganz allgemein die Sinnfrage stellen, downshiften, wie es in Amerika heißt. Sie geben den super bezahlten, dafür aber stressigen Job auf, schalten finanziell und aufwandsmäßig einen Gang runter und steigern damit ihre Lebensqualität und Zufriedenheit.

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Mit Coaching gegen Langzeitarbeitslosigkeit

Neulich habe ich ein interessantes Interview in der Morgenpost gelesen. Befragt wurde die Arbeitssenatorin Dilek Kolat zu den Themen Berufsorientierung, Flüchtlinge und die Wowereit-Nachfolge. Übergeordnet ging es um die wirtschaftliche Entwicklung Berlins und eine Frage drehte sich um die Herausforderungen, Langzeitarbeitslose wieder in die Arbeitswelt zu integrieren.

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.garage berlin – wie alles begann – Teil 3

Der Geburtstag rückt näher – am 4. Juli ist es soweit. Dann feiern wir gemeinsam mit Euch das 8-jährige Bestehen der .garage berlin. Dann heben wir die Gläser auf ein Projekt, das sich selbst als Unternehmen etablieren musste und das all die wackligen ersten Schritte, die jeder Gründer geht, ebenfalls Schritt für Schritt gehen musste. Wie alles begann – in dieser kleinen Reihe stellen wir Euch die Menschen vor, die die .garage berlin von Anfang an begleitet haben. Heute ist Siegfried Krost an der Reihe. Das Interview führte Kirsten Kohlhaw: Weiterlesen »