Archiv: Dezember 2014

Im Laufe der Zeit

Wir beginnen jedes Jahr mit einer Kultfigur: Janus ist der römische Gott, der mit seinen beiden Gesichtern sowohl die Zukunft als auch die Vergangenheit immer fest im Blick hatte. Mit dem ersten Monat jedes Jahres, dem Januar, ehren wir ihn für diese außerordentliche Fähigkeit, während wir am Jahreswechsel selber sowohl zurück, als auch nach vorne schauen.

Der Designer Osvaldo Cavandoli schuf in den 70-er Jahren ebenfalls eine Kultfigur, das ewig meckernde Strichmännchen „La Linea“. Er vermarktete es über Kinos. Das aus unerfindlichen Gründen irgendwie sympathische Kerlchen ging einige Minuten lang seinen Weg, danach kam der Langnese Eisverkäufer, dann der Hauptfilm. Aber Linea ging nicht im eigentlichen Sinne, er stand ja immer am selben Fleck, er machte nur die Laufbewegungen. Seine Zukunft bewegte sich vielmehr auf ihn zu, wurde zu Gegenwart, die er beschimpfen konnte und dann zu seiner Vergangenheit, die er hinter sich ließ – zeitlich wie räumlich.

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Alle Jahre wieder – Vorsätze für das neue Jahr

Zeit für neuesDie Weihnachtsgans ist längst Geschichte, der Tannenbaum fängt schon an zu nadeln und irgendwie scheint die Welt vor der Haustür sich langsamer zu drehen. Die Tage  zwischen den Jahren laden einerseits zu Muße ein, andererseits steckt in ihnen schon so etwas wie Aufbruch, denn das neue Jahr liegt verheißungsvoll vor uns und dieser Ausblick verleitet natürlich dazu, allerlei Pläne zu schmieden. Vorsätze für das neue Jahr – wir kennen sie alle. Auch das Gefühl, das sich einstellt, wenn der alte Trott uns doch wieder im Griff hat und all die tollen Pläne, die wir einst schmiedeten, nach einigen Wochen schon wieder verblassen, während der Alltag sich breit macht. Weiterlesen »

Spezialisierung – raus aus dem Verdrängungswettbewerb

Spezialist zu sein, hat Vorteile, denn viele Märkte sind wie ein Haifischbecken, in dem jeder nur ums Überleben kämpft.  Da macht es Sinn, auszusteigen und in ruhigere Gewässer abzuwandern, indem man  sich auf seine Kernkompetenz konzentriert. Nicht nur, weil sich auf einem Spezialgebiet weniger Mitbewerber tummeln. Als Spezialist erbringt man schlichtweg bessere Leistungen als ein Allrounder, weil man sich auf ein kleines Marktsegment konzentrieren kann. So liegt man meist vorn, weil man fachkundiger wirkt und ist und sich damit von der Masse abhebt. Weiterlesen »

Ein Haus voll Ordnung und kreativem Chaos

Zurzeit ist es modern, Gründern Großes mit auf den Weg zu geben. Nicht nur, dass sie „alles schaffen können“ (was automatisch zur Folge hat, dass sie es auch müssen), sie sollen den Markt verändern, ganz neue Märkte kreieren und Spielregeln umdrehen. In den Niederungen der Ebene angekommen, plagen sie sich dann mit Exceltabellen, Businessplänen und den ganz privaten Herausforderungen des Lebens. Weiterlesen »

Wie viel ist Ihre Arbeitsstunde wert?

In der Regel ist das  Ziel einer Gründung, mittelfristig  von den Einnahmen  leben zu können. Selten geht es ausschließlich um Idealismus, noch seltener darum, von Ruhm und Ehre sein Dasein zu fristen. Trotzdem  liegen  viele Jungunternehmer – insbesondere Freiberufler – häufig unter dem Mindestlohnsatz, manche gehen bis an den Rand der Selbstausbeutung. Das Problem: Viele Gründer haben Schwierigkeiten, für sich selbst einen angemessenen Lohn zu definieren und den vor allem auch einzufordern. Weiterlesen »

Social Media – geht es noch ohne?

Wie, Sie führen ein Unternehmen und haben noch keinen eigenen Blog? Noch kein Facebook, Google+ oder Twitter-Profil? Noch keinen Instagram oder Pinterest Account? Wie wollen Sie denn dann von sich Reden machen? Heutzutage muss man doch überall präsent sein, um mithalten zu können.
Muss man? Oder kann man? Ist Social Media wirklich für jeden Unternehmer eine geeignete Plattform, um Neukunden zu gewinnen und wenn ja: Gibt es Regeln, die man beachten sollte? Weiterlesen »