Applaus für den Mashati!

Applaus? Für wen? Mashati? Wer ist das denn? Und wie spricht man das aus? Ganz leicht: Maschati und ich sage Ihnen, es lohnt sich nicht nur, das Wort in den Mund zu nehmen, sondern auch das Produkt, das dahinter steckt, ein wenig näher zu betrachten.

Aber langsam. Zunächst will ich das Thema Spezialisierung ein weiteres Mal aufgreifen. Sie erinnern sich? Um sich in einem Markt mit vielen Mitbewerbern zu behaupten, macht es Sinn, sich zu spezialisieren, statt den berühmten Bauchladen mit der Aufschrift: „Ich mache alles“ vor sich herzutragen.
Drei grundsätzliche Möglichkeiten gibt es:

1) die Primärspezialisierung (Spezialisierung auf ein Thema)
2) die Problemspezialisierung (Spezialisierung auf ein Problem, ein Bedürfnis)
3) die Zielgruppenspezialisierung

Die Spezialisierung ist übrigens nicht zu verwechseln mit dem Alleinstellungsmerkmal. Das können und sollten sie nämlich innerhalb der Spezialisierung noch zusätzlich herausarbeiten.

Ich möchte mich heute auf die Problemspezialisierung konzentrieren und Ihnen anhand des Brandenburger Start-ups Mashati zeigen, wie sie funktioniert.
Wie der Name schon sagt, steht am Anfang das Problem. Im Grunde gibt das meist erst den Anstoß für eine Gründungsidee. Man kann sich aber auch, wenn die Selbstständigkeit schon gestartet ist, fragen, welches Problem der Kunden man mit seinem Angebot bedienen könnte.
Im Fall von Mashati stand der Gründer Ralf  Herbst schlichtweg vor einer Herausforderung. Ein Bügelberg türmte sich auf, weil die Freundin, die den sonst bewältigte, verreist war. Nun wollte sich Herbst nicht selbst hinter das Bügelbrett stellen. Also blieb dem gelernten KFZ-Schlosser nur der Gang zur Reinungen oder er musste sich etwas anderes einfallen lassen. Und genau das tat er – er erfand den Bügelsack. Einen Sack aus einem high-tech Gewebe, das aus der Luftfahrttechnik kommt, den man in das Hemd steckt und wie früher Muttis Frisierhaube mit dem Fön aufbläst. Das schleuderfeuchte Hemd trocknet und wird gleichzeitig geglättet. Perfekt. Das Ganze funktioniert genauso mit Blusen und T-Shirts und anders als ein Bügeleisen und das Bügelbrett können Sie den Bügelsack überall hin mit auf Reisen nehmen.
Eine tolle Idee – vor allem für Bügelmuffel wie mich, die es aber trotzdem schätzen, mit faltenfreier Kleidung durch die Welt zu gehen. Und wirklich ein Parade-Beispiel für eine Problemspezialisierung.

Mehr Infos zum Produkt und Bestellmöglichkeiten finden Sie HIER.

Auf dieses Thema gibt es 2 Reaktionen

  1. Uta

    Hi, ich habe das Mashati-Mobil gesehen und habe mir einen Parkplatz gesucht, damit ich mir das mal ansehen kann, denn man liest ganz groß ’nie mehr bügeln‘. Das wäre ein Seegen!!! Die Web-Adresse aufgeschrieben und gleich in’s Internet. Es hört sich ja ganz gut an, aber leicht skeptisch bin ich ja doch. Hat denn schon jemand wirklich Erfahrung???
    Ich bin noch am Schwanken, soll ich oder soll ich nicht??

    Gruß
    UTA

  2. Liebe Uta
    Vielen Dank für Dein Interesse an dem Mashati. Vielleicht kannst Du Dir einen kleinen Überblick auf ebay.de verschaffen. Es gibt dort ca. 390 Bewertungen zu dem Mashati. (suchbegriff bei ebay: Mashati)
    Aber nichts geht natürlich über einen eigenen Test, denn nur Du kennst die Maßstäbe die Du an gebügelte Hemden stellst. Du hast die Möglichkeit das „Ding“ 4 Wochen auf Herz und Nieren zu prüfen. Wenn es nicht gefällt bekommst Du garantiert Dein Geld zurück. Wir wünschen uns nur 100% zufriedene Kunden.
    Beste Grüße
    Ralf

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