Gute Vorsätze für 2012 und wie Sie sie umsetzen

Die Weihnachtseinkäufe sind erledigt, der Tannenbaum steht – nun können die Festtage kommen. Für die meisten von uns steht die Weihnachtszeit ganz im Zeichen der Familie und erst danach, in den so genannten Tagen zwischen den Jahren, finden wir die Muße, auf das ausklingende Jahr zurückzuschauen und Vorsätze für das kommende Jahr zu fassen. Leider sind die meist nach einigen Wochen schon wieder verblasst und der alte Trott hat uns fest im Griff.

Wir kennen das alle. Silvester stehen wir noch frohen Mutes mit einem Glas Sekt in der Hand und wissen ziemlich genau, was wir im nächsten Jahr alles ändern wollen. Mehr Bewegung, das Rauchen aufgeben, endlich den ungeliebten Job kündigen, uns selbstständig machen und und und.

Das neue Jahr beginnt, die erste Woche verstreicht, manches haben wir begonnen, doch oft sind all die guten Vorsätze bereits in der zweiten Januarwoche Schall und Rauch. Was zurückbleibt, ist  Frust, den wir uns dann gern schön reden, in dem wir unsere Wünsche und Vorsätze herunterspielen. Ich rauche eben gern oder so schlecht ist der Job ja nun auch wieder nicht. Und schon hat die Macht der Gewohnheit uns wieder fest im Griff. Wir hocken weiter in unserer Komfortzone und lassen das Leben an uns vorbei ziehen.

Der Preis dafür ist der Verlust von Lebensenergie und Lebensfreude, denn jeder nicht realisierte Vorsatz nagt in unserem Inneren trotzdem weiter und raubt uns Energie. Der Punkt ist, dass wir das oft genug akzeptieren, weil die Vorstellung davon, wie anstrengend und oft konsequenzenreich ein Neubeginn oder eine Veränderung ist, uns wesentlich unangenehmer ist. Ja und Sie haben damit auch recht, natürlich ist es  anstrengend, unbequem und lästig,  endlich die Bequemlichkeit über Bord zu werfen. Nur müssen wir diesen  Preis eben zahlen, wenn sich etwas wirklich ändern soll.

Das Leben ist auf Wachstum ausgerichtet. Schauen Sie sich in der Natur um. Da bleibt nichts stehen. Alles ist in Bewegung. Werden und vergehen sind die Zyklen, die das Leben ausmachen. Bleiben Sie stehen und verändern nichts, wird die Veränderung irgendwann von außen kommen. Dann ist sie in der Regel aber meist schmerzhafter. Und viele Menschen machen die Erfahrung, dass sie nach der Veränderung wahrnehmen können, wie viel Kraft sie die alte Situation gekostet hat.

Also packen Sie es lieber selbst an. Nehmen Sie sich für das nächste Jahr maximal zwei große Veränderungen vor und planen Sie ganz genau – am besten schriftlich – wie Sie sie angehen wollen. Erstellen Sie einen Zeitplan und machen Sie in der ersten Januarwoche mindestens zwei Schritte in Richtung Ziel. Das können kleine Schritte sein – Hauptsache, Sie gehen Sie! Und lassen Sie sich helfen! Kein Mensch muss Veränderungen allein durchstehen. Holen Sie sich Rat und Unterstützung, aber seien Sie dabei achtsam, denn oft ruft man mit dem eigenen Veränderungswillen Menschen auf den Plan, die aufgrund ihres eigenen Phlegmas wie eine Bremse wirken. Ein Coaching kann Ihnen auf jeden Fall eine gute begleitende Unterstützung bieten.

Wir von der .garage Berlin wünschen Ihnen eine wunderschöne Weihnachtszeit. Genießen Sie die Tage im Kreise lieber Menschen. Und nutzen Sie die Zeit für einen Ausblick auf das kommende Jahr. Wir unterstützen Sie gern bei Ihren Veränderungsplänen.

Ihre Jeannette Hagen

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